Geschichte

Pferdemarkt Kopf
Pferdemarkt Kopf
Wie der Name schon andeutet, war unser Wohnheim ursprünglich ein militärisches Gebäude, nämlich eine Kaserne der Infanterie. Begonnen wurde der Bau 1882, inzwischen steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

Nach dem zweiten Weltkrieg zog die Reichsbahnverwaltung ein, danach der Militärfiskus, und 1933 erneut ein Infanterieregiment. Es folgten nach dem zweiten Weltkrieg Ärztekammer, Fundbüro, Steuerfahndung, Verkehrspolizei und Standortverwaltung.

1989 begannen die Verhandlungen des Studentenwerkes über den Kauf der Immobilie, und 1994 waren Renovierung und Umbau so weit fortgeschritten, daß das Wohnheim eröffnet wurde. Die Vergangenheit als Kaserne ist auch heute noch an vielen Stellen zu erkennen. So lassen die unterschiedlich aufwendig gestalteten Holztüren darauf schließen, wer in den Räumen untergebracht war. Im dritten und vierten Stock sind in den Wänden zwischen den Wohnungstüren noch die Gewehrhalter zu erkennen. Und schließlich hat sich so mancher Soldat im Mauerwerk verewigt, wie man an einigen Fensterhöhlungen gut erkennen kann.

Uns wurde freundlicherweise von Matthias Schultz ein Radiobeitrag zur Verfügung gestellt, den er einmal für das Campus-Radio gemacht hat. Den Beitrag werden wir bald hier bereit stellen.

Graffiti
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